| | Pressemitteilung der Jungen
Union Bayern Kreisverband Neustadt an der Aisch - Bad WindsheimJU
Kreisverband Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim stellt sich gegen Frauenquote
in der CSU Der Kreisvorsitzende Reinhold Werner erklärt: "Der
Kreisverband der Jungen Union Neustadt/Aisch - Bad Windsheim lehnt eine Frauenquote
in der CSU ab. Sie ist nicht im Sinne einer modernen Parteiarbeit. Quotenregelungen
widersprechen der Demokratie. Eine Quote vermittelt die falsche Botschaft. Geschlecht
darf Qualifizierung nicht ersetzen." Stattdessen müsse gelten: Wer in
der Politik was werden will, müsse sich durchsetzen - egal ob Mann oder Frau.
Auch Männer in Führungsgremien seien nicht dazu gewählt worden,
nur weil sie Männer sind. Kreisvorsitzender Werner meint, dass sich
bei Einführung einer Quote alle Frauen in Führungspositionen automatisch
dem Vorwurf ausgesetzt sehen würden, sich nur über eine Quotenregelung
durchgesetzt zu haben. Das würde den engagierten Frauen nicht gerecht und
würde zudem schädlich sein für diese, da man sie als "Quotenfrauen"
abqualifizieren könnte. Die Junge Union fordere, dass anstelle der Quote
eine konsequente Frauenförderung auf allen Ebenen der CSU mittels der bereits
erfolgreichen Mentoringprogramme, die auszubauen seien, über Schulungen und
speziell auf Frauen abgestimmter Mitgliedergewinnungsprogramme stattfinden solle.
Wenn sich dadurch der Frauenanteil der CSU erhöhe, werde dies mittelfristig
auch in den Führungsgremien der Partei abgebildet sein. Als Leitlinie
solle gelten: Die CSU werde nicht automatisch nur dadurch für Frauen attraktiver,
wenn sie mehr Frauen in Führungspositionen habe. Entscheidender sei, dass
die CSU die richtige Frauenpolitik mache und Themen anspreche, die Frauen von
heute bewegen.
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